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Glossar

Vertragslaufzeit / Kündigungsfrist

Laufzeit, Kündigungsfrist und automatische Verlängerung entscheiden, ab wann bessere Konditionen überhaupt greifen können: oft der unterschätzteste Posten im Acquiring-Vertrag.

Aktualisiert am

Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist bestimmen den zeitlichen Rahmen eines Acquiring- oder Terminalvertrags. Typisch im Markt sind Erstlaufzeiten von 12 bis 48 Monaten, automatische Verlängerung um meist 12 Monate und Kündigungsfristen von oft 3 Monaten zum Laufzeitende.

Der praktische Effekt wird regelmäßig unterschätzt: Wer die Kündigungsfrist verpasst, ist ein weiteres Jahr gebunden, selbst wenn ein besseres Angebot vorliegt. Bei mehreren Standorten kommt erschwerend hinzu, dass Acquiring-Vertrag und Terminalmiete oft getrennte Verträge mit eigenen, nicht synchronen Fristen sind.

Für die Praxis bedeutet das: Eine Konditionsanalyse ist immer auch eine Fristenanalyse. Das Einsparpotenzial in Euro nützt wenig, wenn es erst in 30 Monaten realisierbar ist. Lange Laufzeiten sind zudem ein Verhandlungshebel: Eine längere Bindung lässt sich gegen eine niedrigere Marge tauschen, sofern die Konditionen das auch wert sind.

Häufige Fragen

Wie lang sind Kartenakzeptanz-Verträge üblicherweise?
Üblich sind Erstlaufzeiten von 12 bis 48 Monaten mit automatischer Verlängerung um meist 12 Monate und einer Kündigungsfrist von oft 3 Monaten zum Laufzeitende.
Kann ich meinen Acquiring-Vertrag vorzeitig kündigen?
In der Regel nur zum vereinbarten Laufzeitende unter Einhaltung der Kündigungsfrist. Ein Sonderkündigungsrecht besteht meist nur bei einseitigen Gebührenerhöhungen durch den Acquirer.
Warum sind Laufzeiten für die Verhandlung wichtig?
Ein Einsparpotenzial nützt wenig, wenn es erst in zwei Jahren greift. Lange Laufzeiten sind zugleich ein Hebel: Eine längere Bindung lässt sich gegen eine niedrigere Marge eintauschen.

Auch genannt

Laufzeit · Kündigungsfrist · Vertragsbindung · Mindestlaufzeit

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