Konditionsanalyse
Die Konditionsanalyse prüft bestehende Kartenabrechnungen Posten für Posten, bewertet das effektive Disagio gegen den Kartenmix und beziffert das konkrete Einsparpotenzial in Euro.
Aktualisiert am
Eine Konditionsanalyse ist die systematische Auswertung der tatsächlichen Kartenabrechnungen eines Betriebs. Statt eines pauschalen „das ist zu teuer“ wird jeder Kostenbestandteil, also Interchange, Scheme-Fees, Acquirer-Marge und Terminalmiete, gegen den realen Kartenmix gehalten und das effektive Disagio berechnet.
Grundlage sind in der Regel die Abrechnungen mehrerer Monate. Daraus ergibt sich, welcher Teil der Kosten regulatorisch fix ist (und nicht verhandelbar) und welcher Teil Marge ist (und sehr wohl). Diese Trennung macht ein Blended-Pricing-Vertrag schwer, ein IC++-Vertrag leicht.
Das Ergebnis ist eine konkrete Zahl: Bei einem Betrieb mit 3 Mio € Kartenumsatz kann die Senkung des effektiven Disagios um 0,3 Prozentpunkte rund 9.000 € pro Jahr bedeuten. Diese belastbare Größe ist die Verhandlungsbasis und bei KartenKosten.de zugleich die Bemessungsgrundlage des erfolgsabhängigen Honorars.
−9.000 €
Beispielhafte Einsparung pro Jahr
3 Mio € Kartenumsatz · effektives Disagio −0,3 Prozentpunkte
Häufige Fragen
Was ist eine Konditionsanalyse?
Welche Unterlagen werden gebraucht?
Was kostet eine Konditionsanalyse bei KartenKosten.de?
Auch genannt
Gebührenanalyse · Kostenanalyse · Konditionsprüfung
Verwandte Begriffe
- DisagioDas Disagio ist das prozentuale Entgelt, das ein Händler pro Kartenzahlung an seinen Acquirer abführt, typischerweise zwischen 0,3 % und über 2 % je nach Kartenmix und Modell.
- AcquiringAcquiring ist die Abwicklung von Kartenzahlungen auf Händlerseite: Der Acquirer reicht Transaktionen bei den Kartennetzwerken ein und schreibt dem Händler den Umsatz gut.
- KartenmixDer Kartenmix ist die Verteilung der Umsätze über Kartenarten (Debit, Kredit, Firmen-, Auslandskarten). Er bestimmt die effektiven Gebühren stärker als jeder Verhandlungstrick.
- Vertragslaufzeit / KündigungsfristLaufzeit, Kündigungsfrist und automatische Verlängerung entscheiden, ab wann bessere Konditionen überhaupt greifen können: oft der unterschätzteste Posten im Acquiring-Vertrag.
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