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Praxen mit vielen Selbstzahlern zahlen auf Blended-Tarifen zu viel, weil große Kreditkartenbons und kleine girocard-Zuzahlungen denselben Satz tragen. Ein Pass-Through-Tarif senkt die Kartengebühren.
In der Bäckerei entscheidet das feste Entgelt pro Buchung über die Kartenkosten. Bei kleinen Bons und hoher Transaktionszahl wird das Postenentgelt zum größten Kostenblock, nicht der Prozentsatz.
Je größer der Kartenbon, desto härter bestraft ein Blended-Satz. Bei 3 Mio € Umsatz und hohem Kreditkartenanteil kostet Blended rund 27.800 € pro Jahr mehr als IC++. Das Rechenbeispiel.
Dieselbe Karte kostet im Onlineshop mehr als am Terminal, aber nicht wegen des Interchange. Fehlender girocard-Mix, Fernzahlungs-Scheme-Fees und Gateway-Entgelte treiben den Online-Satz.
Apotheken tragen zwei Kostenlogiken: im Handverkauf schlägt das feste Autorisierungsentgelt den Prozentsatz, beim Hochpreis-Rezept der Kartenmix. Was das kostet und wo Sie senken.
Das Lastschriftverfahren (ELV) spart das Disagio, überträgt aber das Ausfallrisiko auf den Händler. Der Kostenvergleich zur garantierten girocard mit PIN, mit Rechenbeispiel.
Je Zahlung ist Bargeld am günstigsten, je Umsatz die girocard, internationale Karten sind teurer. Doch nur die Kartengebühr lässt sich verhandeln: Bei 3 Mio. Euro Umsatz schnell 6.800 Euro im Jahr.
Banken ersetzen die girocard durch Visa Debit und Debit Mastercard. In vielen Verträgen landen diese Karten in der teuren Kreditkartenstufe. Was das kostet, und wie Sie es korrigieren.
Firmenkarten, Auslandskarten und No-Show-Buchungen heben den effektiven Satz. Was ein Haus mit zwei Standorten und 2,4 Mio. Euro Kartenumsatz zahlt, Kartenart für Kartenart durchgerechnet.
Gut verhandelt 0,6 bis 0,8 Prozent, Marktmitte 0,9 bis 1,2 Prozent, alte Verträge über 1,4 Prozent: Was Betriebe Ihrer Größe 2026 für Kartenakzeptanz zahlen.
Wie eine unabhängige Konditionsanalyse Ihren Acquiring-Vertrag prüft, die Differenz zum Marktpreis in Euro beziffert und Ihre Kartenkosten typisch um 10 bis 30 Prozent senkt. Mit Rechenbeispiel.
Der Satz im Vertrag ist nur ein Listenpreis. Was Sie wirklich zahlen, ist das effektive Disagio, berechnet aus einer einzigen Division. Mit Rechenbeispiel für den Mittelstand.
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