Anbieter
Payone Gebühren 2026: das Tarifsortiment des Marktführers
Unser Rechner führt 18 Payone-Tarifzeilen in fünf Tarifmodellen. Was die All Card Flat ab 29,90 € im Monat wirklich kostet, wo das Folgedisagio von 2,29 % greift und ab welcher Größe sich Verhandeln lohnt.
- Disagio ab
- 0,26 %
- Grundgebühr ab
- 0 €
- Tarife im Rechner
- 18
Konditionen geprüft am 27.08.2026

Payone berechnet für die Terminal-Flatrate All Card Flat zwischen 29,90 € und 44,90 € Grundgebühr im Monat, abhängig von Inklusivvolumen und Vertragslaufzeit. Ohne Grundgebühr arbeitet der Tarif All Time Flex mit 0,89 % auf girocard und 1,90 % auf Kreditkarten, Payone Classic startet bei 12,90 € im Monat mit 0,26 % auf girocard. Unser Rechner führt 18 Tarifzeilen in fünf Tarifmodellen, zwölf davon allein in der All Card Flat. Diese Sortimentsbreite ist der Schlüssel zum Verständnis der Preise: Der beworbene Einstiegspreis beschreibt eine einzelne Zelle aus einer Preismatrix, und oberhalb von 3.000 € Monatsumsatz endet die veröffentlichte Tabelle (Stand 27.08.2026).
Wer hinter Payone steht und wie breit das Sortiment ist
Payone gehört zu den großen Acquirern im deutschen Markt und ist im Sparkassen-Umfeld verankert. Für den Mittelstand bedeutet das zunächst Auswahl. Unser Rechner führt 18 Tarifzeilen in fünf Tarifmodellen: All Card Flat, All Time Flex, Payone Classic, Tap on Mobile und das Aktionsangebot Deutschland zahlt digital. Zwölf dieser Zeilen entfallen auf die All Card Flat, weil jede Volumenstufe in zwei Laufzeiten und in zwei Bauarten geführt wird. Drei Volumenstufen und zwei Laufzeiten ergeben sechs Preiskombinationen, hinter denen vier verschiedene Monatsbeträge stehen: 29,90 €, 34,90 €, 39,90 € und 44,90 €. Wer nur auf den beworbenen Einstiegspreis schaut, sieht eine einzelne Zelle dieser Matrix und verhandelt entsprechend eng.
Alle Konditionen in diesem Beitrag stammen aus unserer Tarifdatenbank und aus einer Browser-Prüfung der Produktseite am 27.08.2026. KartenKosten erhält keine Provision, von keinem Anbieter. Die Preistabelle mit beiden Laufzeit-Spalten können Sie auf der All-Card-Flat-Produktseite von Payone selbst nachschlagen. Tarife wie All Time Flex, Payone Classic oder Tap on Mobile haben eigene Produktseiten; deren Werte stützen sich hier auf die Tarifdatenbank und den Datenpflege-Befund vom selben Tag.
Die fünf Tarifmodelle und ihre Konditionen
Die All Card Flat ist das Zugpferd des Sortiments. Sie deckt ein monatliches Inklusivvolumen von 1.000 €, 2.000 € oder 3.000 € ab, die Einrichtung ist kostenlos und Einmalkosten für das Terminal fallen nicht an. Jede mobile Variante trägt allerdings 3,00 € Pflicht-Extras im Monat, die Theken-Variante trägt keine. Wer das mobile Gerät über SIM betreibt, zahlt laut Produktseite weitere 5,00 € im Monat. Die beworbene 29,90-€-Stufe liegt in dieser Konstellation bei 37,90 €. Diese Zusatzpositionen sind in unserer Tarifdatenbank nicht abgebildet und tauchen in Rechnervergleichen deshalb selten auf.
Die Preistabelle führt zwei Laufzeit-Spalten (Stand 27.08.2026). Dieselbe Volumenstufe kostet bei 60 Monaten jeweils 5,00 € weniger als bei 36 Monaten: 29,90 € statt 34,90 € bei 1.000 € Inklusivvolumen, 34,90 € statt 39,90 € bei 2.000 €, 39,90 € statt 44,90 € bei 3.000 €. Über fünf Jahre summiert sich der Nachlass auf 300,00 €. Dafür binden Sie sich 24 Monate länger. Fünf Jahre sind für ein Kartenterminal eine ungewöhnlich lange Vertragslaufzeit, gemessen schon am eigenen Portfolio: All Time Flex läuft 24 Monate, Tap on Mobile kennt keine Bindung. Die beworbene Angabe ab 29,90 € gehört zur 60-Monats-Spalte.
All Time Flex verzichtet auf die Grundgebühr und rechnet rein prozentual ab: 0,89 % auf girocard und Debitkarten, 1,90 % auf Kredit- und internationale Karten. Das Terminal kostet einmalig 19,00 € an der Theke und 29,00 € in der mobilen Variante, die Bindung liegt bei 24 Monaten. Eine Einschränkung steckt im Kleingedruckten: Je Buchung wird ein Mindestentgelt von 0,15 € fällig. Bei 0,89 % greift diese Transaktionsgebühr rechnerisch unterhalb von 16,85 € Bonwert. In Bäckerei, Kiosk oder Café liegt der Durchschnittsbon meist darunter, der effektive Satz steigt dort also über die beworbenen 0,89 %.
Der Kipppunkt zwischen beiden Modellen liegt höher, als die Flat-Preise vermuten lassen. Bei einem Kartenmix aus 70 % girocard und 30 % Kreditkarte kostet All Time Flex 1,19 % vom Umsatz, bei 3.000 € Monatsumsatz also 35,79 €. Die passende Flat-Stufe kostet an derselben Stelle 39,90 € bei 60 Monaten Laufzeit. Erst wenn der Kreditkartenanteil steigt, dreht sich das Verhältnis: Bei einem Mix von 50 zu 50 liegt All Time Flex bei 1,40 % und damit bei 41,85 €. Für girocard-lastige Betriebe mit Bonwerten über 16,85 € ist der Flex-Tarif im gesamten veröffentlichten Volumenbereich die günstigere Rechnung.
Payone Classic zielt auf Betriebe mit hohen Bonwerten. Der Tarif kostet 12,90 € Grundgebühr an der Theke und 17,90 € in der mobilen Variante, dazu 50,00 € einmalig für das Terminal bei 36 Monaten Laufzeit (Stand 27.08.2026). Die Sätze lauten 0,26 % auf girocard, 1,29 % auf Debitkarten, 1,49 % auf Kreditkarten und 2,75 % auf internationale Karten. Hinzu kommen 0,08 € je Transaktion. Bei einem Bon von 20 € ergeben 0,26 % plus 0,08 € zusammen 0,66 % vom Umsatz. Maßgeblich ist bei diesem Tarif Ihr Durchschnittsbon. Daneben steht Tap on Mobile, eine SoftPOS-Lösung ohne Hardware und ohne Mindestlaufzeit, mit denselben Sätzen und demselben Mindestentgelt wie All Time Flex.
Bei schwankendem Umsatz entscheidet dieser Satz mehr über die Jahreskosten als die Grundgebühr. Ziehen Sie deshalb die Kartenumsätze der letzten zwölf Monate heran und prüfen Sie, wie oft Sie über der gewählten Stufe lagen. Drei starke Monate im Jahr reichen aus, um den Vorteil einer niedrigen Stufe aufzuzehren. Die folgenden Beispiele rechnen genau das durch.
Drei Rechenbeispiele mit den Konditionen vom 27.08.2026
Erstes Beispiel: ein Kiosk mit 1.000 € Kartenumsatz im Monat und einem Durchschnittsbon von 12 €. In der All Card Flat auf der 1.000-€-Stufe zahlt er 29,90 € bei 60 Monaten Laufzeit, was 2,99 % seines Kartenumsatzes entspricht. In All Time Flex käme er bei 70 % girocard und 30 % Kreditkarte auf 11,93 €. Der niedrige Bonwert kostet ihn dort zusätzlich: Bei 12 € Bon liegen 0,89 % bei 0,11 €, sodass das Mindestentgelt von 0,15 € greift. Auf die rund 58 girocard-Buchungen gerechnet macht das etwa 2,50 € im Monat aus, die Gesamtkosten steigen auf rund 14,40 €. Auch damit bleibt der Flex-Tarif klar vorn.
Zweites Beispiel: ein Handwerksbetrieb mit 4.000 € Kartenumsatz im Monat, der die kleinste Flat-Stufe gewählt hat. 29,90 € Grundgebühr plus 68,70 € Folgedisagio auf die 3.000 € über dem Inklusivvolumen (2,29 %) ergeben 98,60 € im Monat, also 2,47 % vom Kartenumsatz. Auf der 3.000-€-Stufe für 39,90 € wären es 39,90 € plus 22,90 € für die überschüssigen 1.000 €, zusammen 62,80 €. Die Stufenwahl allein macht 35,80 € im Monat aus und damit 429,60 € im Jahr.
Drittes Beispiel: ein Restaurant mit 20.000 € Kartenumsatz im Monat, 1.000 Transaktionen zu durchschnittlich 20 €, davon 14.000 € girocard und 6.000 € Kreditkarte. In Payone Classic an der Theke ergibt das 12,90 € Grundgebühr, 36,40 € auf girocard (0,26 %), 89,40 € auf Kreditkarten (1,49 %) und 80,00 € Transaktionsentgelte (1.000 mal 0,08 €), zusammen 218,70 € im Monat oder 1,09 % vom Umsatz. Dieselbe Struktur kostet in All Time Flex 124,60 € auf girocard und 114,00 € auf Kreditkarten, also 238,60 €. Bei 20 € Bonwert bleibt das Mindestentgelt ohne Wirkung, und Classic liegt 19,90 € im Monat vorn.
Eine Größenordnung darüber zeigt sich, wo die veröffentlichten Tarife enden. In unserem Standardszenario Gastronomie mit 40.000 € Kartenumsatz im Monat und ausgewogenem Kartenmix kommt der günstigste Payone-Tarif auf 447,01 € im Monat und belegt damit Rang 18 von 75 geprüften Tarifen. Der günstigste Tarif der Liste liegt bei 230,10 € (Vert) und damit 216,91 € darunter, über zwölf Monate gerechnet 2.602,92 €. Wie sich die übrigen Anbieter in diesem Szenario schlagen, sehen Sie im Kartenterminal-Vergleich.
Terminals und Einmalkosten
Über die Tarife hinweg führt Payone in unserer Datenbank fünf Geräte: das Ingenico Move 5000 als mobiles Terminal, das Ingenico Desk 5000 für die Theke, das Verifone T650p und das CCV/PAX A920 als Android-Smart-Terminals sowie Tap to Pay als reine SoftPOS-Variante ohne Hardware. Ein Detail lohnt die Nachfrage beim Vertrieb: Unsere Datenbank ordnet das T650p den Theken-Stufen der All Card Flat zu, während die am 27.08.2026 geprüfte Produktseite das T650c als stationäres Gerät nennt und das T650p ausdrücklich als mobile Variante führt. Lassen Sie sich das konkrete Modell im Angebot schriftlich bestätigen.

CCV/PAX - A920
SmartPOS
ohne Gerätekauf

Ingenico - Move 5000
MobilePOS
ohne Gerätekauf

Tap to Pay / SoftPOS
SoftPOS
ohne Gerätekauf

Verifone - T650p
SmartPOS
ohne Gerätekauf

Ingenico - Desk 5000
ThekenPOS
Kauf ab 19 €
Einmalkosten fallen je nach Tarif unterschiedlich an. In der All Card Flat ist das Gerät enthalten und die Einrichtung kostenlos. All Time Flex verlangt 19,00 € für das Theken-Terminal und 29,00 € für die mobile Variante, Payone Classic 50,00 € unabhängig von der Bauart. Tap on Mobile kommt ohne Hardware aus, weil das Smartphone die Kartenannahme übernimmt. Für Betriebe mit mehreren Kassenplätzen verschiebt sich die Rechnung: Jedes zusätzliche Terminal kostet laut Produktseite 23 € im Monat stationär und 26 € mobil. Bei drei Kassenplätzen liegen die Zusatzgeräte damit über der Grundgebühr des Hauptvertrags.
Stärken und Schwächen aus Sicht eines Mittelständlers
Die Stärke von Payone liegt in der Abdeckung. Elf von zwölf geprüften Zahlungsmerkmalen erfüllt der Anbieter: Visa und Mastercard, girocard, American Express, Mobile Wallets, Lastschrift, DCC, Tax Free, Trinkgeldfunktion, Kassenschnittstelle, Pay by Link und MOTO. Dazu kommt die Bauartenbreite von der Theke über mobile Geräte bis zum Smartphone ohne Zusatzhardware. Wer mehrere Standorte mit unterschiedlichen Anforderungen ausstattet, bekommt das aus einer Hand und mit einem Vertragspartner. Für Betriebe mit gemischtem Publikum und internationalen Gästen ist diese Breite ein realer Vorteil gegenüber schlanken Anbietern mit einem einzigen Tarif.
Die Schwächen sind ebenso konkret. Die 60-Monats-Option kauft den günstigsten Listenpreis mit fünf Jahren Bindung, und in dieser Zeit ändern sich Umsatzstruktur und Marktpreise. Über dem Inklusivvolumen greifen 2,29 %, was wachsende Betriebe schrittweise teurer stellt. Eine App zur Selbstverwaltung des Vertrags fehlt. Digitale Kundenbelege sind das einzige Nein in der Merkmalsliste, relevant für Betriebe, die den Papierbon abschaffen wollen. Wie sich diese Punkte gegenüber den übrigen Anbietern im deutschen Markt einordnen, zeigt unser Anbieter-Überblick.
Ab welcher Größe Sie verhandeln sollten
Die veröffentlichte Preistabelle endet bei 3.000 € Inklusivvolumen. In unserer Datenbank liegen noch fünf größere Stufen von 6.000 € bis 20.000 € mit Grundgebühren zwischen 57,90 € und 117,90 €, zuletzt geprüft am 14.01.2026 und seit August 2026 auf payone.com nicht mehr auffindbar. Für Betriebe oberhalb von 3.000 € Kartenumsatz im Monat existiert damit keine öffentliche Flat-Kondition mehr. Der Listenpreis ist an dieser Stelle der Einstieg in ein Gespräch. Ein Anbieter mit fünf Tarifmodellen und zwei Laufzeitvarianten hat Spielraum, und er zeigt ihn auf Nachfrage.
Ab etwa 1 Mio € Kartenumsatz im Jahr lohnt sich eine strukturierte Konditionsanalyse. In dieser Größenordnung entscheiden Stellen hinter dem Komma beim Disagio über vierstellige Jahresbeträge: 0,10 Prozentpunkte auf 1 Mio € sind 1.000 € im Jahr. Dafür brauchen Sie den vollständigen Kartenmix, die Verteilung der Bonwerte und sämtliche Zusatzpositionen aus Ihrer letzten Abrechnung. Genau diese Zahlen legen wir neben das Angebot und führen die Verhandlung mit dem Anbieter. Bei KartenKosten zahlen Sie dafür erst dann ein Honorar, wenn die Einsparung realisiert ist.
Häufige Fragen zu Payone
Was kostet Payone im Monat?
Wie lange läuft ein Payone-Vertrag?
Was passiert bei Umsatz über dem Inklusivvolumen?
Welcher Payone-Tarif passt zu kleinen Bonwerten?
Ist Payone dasselbe wie Payoneer?
Verwandte Begriffe
- DisagioDas Disagio ist das prozentuale Entgelt, das ein Händler pro Kartenzahlung an seinen Acquirer abführt, typischerweise zwischen 0,3 % und über 2 % je nach Kartenmix und Modell.
- Vertragslaufzeit / KündigungsfristLaufzeit, Kündigungsfrist und automatische Verlängerung entscheiden, ab wann bessere Konditionen überhaupt greifen können: oft der unterschätzteste Posten im Acquiring-Vertrag.
- AcquiringAcquiring ist die Abwicklung von Kartenzahlungen auf Händlerseite: Der Acquirer reicht Transaktionen bei den Kartennetzwerken ein und schreibt dem Händler den Umsatz gut.
- KartenmixDer Kartenmix ist die Verteilung der Umsätze über Kartenarten (Debit, Kredit, Firmen-, Auslandskarten). Er bestimmt die effektiven Gebühren stärker als jeder Verhandlungstrick.