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Glossar

Kartenmix

Der Kartenmix ist die Verteilung der Umsätze über Kartenarten (Debit, Kredit, Firmen-, Auslandskarten). Er bestimmt die effektiven Gebühren stärker als jeder Verhandlungstrick.

Aktualisiert am

Der Kartenmix beschreibt, mit welchen Kartenarten ein Händler tatsächlich bezahlt wird: welcher Anteil auf EWR-Debitkarten, Verbraucher-Kreditkarten, Firmenkarten und Karten von außerhalb des EWR entfällt. Er ist die wichtigste Einzelgröße für die effektiven Kartenkosten, weil jede Kartenart einen anderen Interchange trägt.

Die Spannweite ist groß: Eine EWR-Debitkarte kostet im Interchange 0,2 %, eine Firmenkarte als Richtwert ein Vielfaches davon. Zwei Betriebe mit identischem Umsatz und identischem Vertrag können daher völlig unterschiedliche Gesamtkosten haben, allein wegen des Mixes.

Beispiel: Ein Stadthotel mit vielen Geschäftsreisenden hat einen hohen Anteil teurer Firmen- und Auslandskarten; ein Supermarkt nebenan fast nur Giro-/Debitkarten. Für das Hotel ist IC++ besonders wertvoll, weil Blended-Pricing den teuren Mix glättet und der Acquirer die Differenz behält. Den eigenen Kartenmix zu kennen, ist der erste Schritt jeder Konditionsanalyse.

0,2 % bis über 1 %

Interchange-Spanne je Kartenart

von der EWR-Debitkarte bis zur Firmen-/Auslandskarte

Häufige Fragen

Warum ist der Kartenmix so wichtig?
Er bestimmt die effektiven Kosten stärker als der Listenpreis. Zwei Betriebe mit identischem Vertrag, aber unterschiedlichem Mix zahlen unterschiedlich viel.
Wie finde ich meinen Kartenmix heraus?
Aus den Transaktionsdaten Ihrer Abrechnung lässt sich der Anteil je Kartenart ablesen. Das ist der erste Schritt jeder Konditionsanalyse.

Auch genannt

Card Mix · Kartenarten-Mix · Umsatzmix

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